Vereinsgeschichte in Jahrzehnten – Die 80er

Die Sonne läuft in diesen Tagen zur Höchstform auf und zeigt uns die sommerlichen Seiten des Jahres. Da muss man sich seine Kräfte gut einteilen – daher ist es wohl den schwülen Temperaturen geschuldet, dass der Beitrag einen Tag Verspätung hat. Aber nichts desto trotz, gibt es natürlich einiges zu erzählen.

Nach 10 Jahren im Dienst wurde der bisherige Motorsegler D-KASP im Juli 1981 von einem neuen Scheibe C-Falke abgelöst. Er trug das Kennzeichen D-KOOB und wurde auf den Namen „Hienheim“ getauft. Im Frühjahr 1984 kam ein weiteres wichtiges Segelflugzeug in den Verein. Beim Modell „Twin Astir“ handelte es sich um ein doppelsitziges Kunststoffflugzeug, das das Kennzeichen D-6908 trug. Der Doppelsitzer löste den, seit 25 Jahren im Einsatz befindlichen, „Bergfalken II“ ab. Der Twin Astir ist noch heute im Verein und wird aufgrund seiner Gleitfähigkeit gern genutzt. Er bietet die Möglichkeit gemeinsam auf Strecke zu gehen – und während der eine sich im Thermikbart nach oben arbeitet kommt es schon mal vor, dass der andere einnickt. Der Innenraum im Flugzeug ist so groß und ausgepolstert, dass es vereinsintern gern als Wohnzimmer bezeichnet wird. Da können einem in 1000 Metern Höhe schon mal die Augen zu fallen.

Das Jahr 1985 bereitete ganz neue Herausforderungen für den Verein. Vom 25. Mai bis zum 3. Juni wurde die Bayerische Segelflugmeisterschaft der Clubklassem am Fluggelände in Hienheim ausgetragen. Dabei galt es stets 25 Teilnehmer zu betreuen und das auf einem Platz, der bis dahin weder fließend Strom noch Wasser hatte. 1986 wurde die Motormaschine Morane Minerva verkauft. Die Remorqueur Robin 180/400 übernahm ihre Dienste. Zur gleichen Zeit begann das Preisrätsel „Die Heimat aus der Vogelperspektive betrachten“, welches über zwei Jahre in der örtlichen Zeitung veröffentlicht wurde. Dabei war die Bevölkerung aus Kelheim und Umgebung eingeladen, die Städte, Ortschaften und Dörfer, die aus der Luft aufgenommen wurden, wieder zu erkennen.

Im Jahr 1988 wuchs der Flugzeugpark um einen weiteren Segler. Das Modell „Astir CS“ war ein einsitziges Kunststoffflugzeug welches das Kennzeichen D-7627. Er löste den inzwischen 30-jähirgen L-Spatz 55 ab und ist noch heute im Vereinsbesitz.

In den 80er Jahren gab es einige Bewegungen im Flugzeugpark und langsam nähern wir uns auch der heutigen Konstellation an. Wie es weiter geht und wie sich das Vereinsgeschehen entwickelt hat erfahrt im nächsten Bericht. Bis dahin, genießt den Sommer und lasst es euch gut gehen!

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