Vereinsgeschichte in Jahrzehnten – die 70iger

So und weiter geht’s mit der Vereinsgeschichte des FSV Kelheims in den 70igern. Im Jahre 1971 konnte der lang ersehnte Wunsch, einen Motorsegler zu besitzen, erfüllt werden. Man entschied sich für einen Scheibe-Falke vom Typ SF25B mit dem Kennzeichen D-KASP. Damit konnte man selbst starten, jedoch in der Luft den Motor auch abstellen und segeln. So wuchs der Flugzeugpark innerhalb kurzer Zeit stark an: der Flugsportverein besaß inzwischen zwei einsitzige und zwei doppelsitzige Segelflugzeuge, einen Motorsegler und eine Motormaschine.

Jedoch bahnte sich für den Verein in diesen Jahren ein großes Problem an. Der Bau der zweiten Donaubrücke in Kelheim war beschlossen und somit die endgültige Zulassung des Fluggeländes untersagt. Seit 1966 hatte man sich bereits bemüht, ein neues Fluggelände zu schaffen. Nachdem sich neben zahlreichen Versuchen auch der aussichtsreichste Platz in Sandharlanden zerschlagen hatte, wurde auf Vorschlag von Hans Stark das Gelände Hienheim ins Auge gefasst. Bis 1976 dauerte es, bis das Gelände in Hienheim genehmigt war und der Bau der Halle beginnen konnte.

Peter Gleich

Was in der Zeit alles im Verein passiert ist und welche Stimmungen der Umzug mit sich brachte, erzählt uns heute Peter Gleich (links). Er war eben genau zu dieser Zeit Vorstand und hat die unsicheren Zeiten miterlebt. Noch heute ist er aktives Mitglied und leidenschaftlicher Pilot unserer Motormaschine. Der Artikel ist deutlich länger, als alle bisherigen. Das Interview zu dieser Zeit war aber schlichtweg so spannend und auch für Vereinsmitglieder hochinteressant, weswegen ich euch das Ergebnis davon nicht vorenthalten möchte. Viel Spaß beim lesen!

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