Pfingstlager 2018

Vom 19. Mai bis zum 03. Juni fand unser zweiwöchiges Fliegerlager statt. Was das ist? In diesen zwei Wochen wird durchgehend am Flugplatz gezeltet. Gemeinsam wird gefrühstückt, gekocht und natürlich geflogen. Gemeinsam haben wir eine schöne Zeit und von Jung bis Alt sind alle mit dabei. Dieses Pfingstlager war außergewöhnlich, denn in der Regel ist Regen unser ständiger Begleiter, doch nicht dieses Jahr. In der ersten Woche gab es ein paar Regenschauer, doch insgesamt gesehen, war es so schön wie noch nie zuvor. Die Sonne war fleißig am Werk, auch wenn es abends zum Teil ein paar Gewitter gab, wir waren zufrieden. Denn selbst wenn es mal regnete, stürmten wir danach barfuß über die Landebahn und sprangen wie die Kinder in den Wasserpfützen herum … was soll ich sagen, es war schön!

Für die Wärme am Abend war auf jeden Fall gesorgt. 2018 scheint das Jahr der Rekorde zu sein. Denn heuer hatten wir so viel Brennholz wie noch nie zuvor. Der Berg war so hoch, dass unsere Wohnwägen zum Teil nicht mehr sichtbar waren. Aber wir haben natürlich dafür gesorgt, dass dieser Berg wieder kleiner wird.

Was ist fliegerisch alles passiert?

Viel, viel, richtig viel! Im Pfingstlager gab es einen Alleinflug, dann wechselten zwei Schüler auf unseren Holzflieger die Ka6. Zwei Segelflugpiloten stiegen auf die ASW15 auf, ein weiterer Schüler flog zum ersten mal den Astir CS 77. Zwei ausgebildete Motorseglerpiloten begann die Schlepplizenz dafür zu erwerben. Einer davon ist schon erfolgreich allein geflogen und der zweite, hat sie mittlerweile erworben. Außerdem wurden ein paar fremde Plätze angeflogen und Besuch bekamen wir unteranderem von einem Motorsegler aus Manching. Sehr aktiv waren auch unsere Streckenflieger, der längste Flug dauerte dabei 406 Minuten. Die vielen Stunden die dort oben gesammelt wurden erbrachten uns den 3. Platz bei der OLC Wochenwertung Niederbayern. Insgesamt starteten im Fliegerlager 484 Maschinen und sie erflogen eine Flugzeit von 244 Stunden und 22 Minuten. Das ist eine ganze Menge und aufgrund des guten Wetters übertreffen wir dabei leicht die Starts des letzten Fliegerlagers.

Auch neben der Fliegerei, gab es einige Ereignisse bei uns! So zum Beispiel den Hienheimer Fettag. Zwei Mitglieder von uns haben beschlossen einen Tag einzuführen, an dem alles frittiert wird. So hatten wir Holunderküchel, Pommes, frittiertes Eis, Sushi… . Es waren gute aber auch schlechte Sachen mit dabei! Jungs, gerne wieder! Ein weiteres kulinarisches Ereignis, war das jährliche Saugrillen am Platz. Mit großem Bierzelt, Durchlaufkühler und dem Saugrillen, kann man es sich schon gut gehen lassen! Großes Dankeschön an den Organisator und seine Helfer! Doch auch der Ernst darf nicht fehlen. So fand am letzten Freitag eine Monatsversammlung statt, in der die Mitglieder lang und intensiv über Themen diskutierten die den zukünftigen Flugbetrieb beeinflussen werden. Doch gemeinsam werden wir das schon meistern.

Zu erwähnen sind auch unsere Flugplatzkinder, die in ihren jungen Jahren schon zwei Wochen am Flugplatz übernachten. Für sie ist der Flugplatz ein Erlebnisspielplatz, mit dauerhaften Aufpasser. Denn am Flugplatz schaut jeder auf den anderen, so auch auf unsere Kinder. Gemeinsam mit ihnen wurden Spiele gespielt, Flieger gebastelt und ein ganzes Falttechniken-Buch durgearbeitet. Und damit der langweilige Papierflieger nicht langweilig bleibt, klettert eins unserer Mitflieder einfach auf das Hallendach und lässt die Flieger „fliegen“. Alles zum Wohl unserer Flugplatzkinder.

Zusammenfassend gesagt, war es ein außergewöhnliches Fliegerlager, mit den meisten Sonnenstunden und dem größten Holzverbrauch. Auch wenn ein paar entscheidende Stimmungsmacher gefehlt haben, es war großartig!

 

 

 

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