Wir hatten Besuch bei uns auf dem Flugplatz

Bei uns im Fliegerlager waren nicht nur Vereinsmitglieder, nein, im diesjährigen Zeltlager bekamen wir Besuch von einem Piloten aus Manching. Sein Name ist Max. Über einen langjährigen Arbeitskollegen entstand die Idee, mit einem Segelflugzeug zu uns ins Fliegerlager zu kommen. Gesagt getan. Am Samstag stand er mit seinem Flugzeughänger auf dem Vorfeld. Auf die Frage, was ihm bei uns am besten gefallen hat, haben wir uns sehr gefreut. „Bei euch hab‘ ich mich wohlgefühlt. Die Gemeinschaft hier oben ist einfach gemütlich. Alt und Jung sind zusammengewürfelt und jeder ist so wie er eben ist. Da kann man sich gut miteinfügen.“ Aber etwas ungewohnt war es schon. Denn schließlich sind nicht alle Vereine gleich. Das beginnt schon damit, dass wir bei uns mit einer Motormaschine schleppen und in Max Heimatverein mit einer Winde. Was auch ganz anders für ihn war, dass waren die Übernachtungen auf dem Fluggelände. Der Verein vom Max liegt auf einem Militärplatz, auf dem man nicht zelten darf. Da entsteht bei uns natürlich eine ganz andere Stimmung. Gemeinsam kochen und essen und am Lagerfeuer sitzen. Der Max hat sich bei uns allen gleich gut eingeprägt, denn er musste gleich zweimal mit seiner ASW20 außenlanden. Das bedeutet, dass es nicht genügend Aufwind gab, um sich in der Luft zu halten. Er musste sich also dazu entscheiden auf einem Feld außen zu landen. Man ist schon etwas nervöser als bei einer normalen Landung, meinte er, aber da es nicht die ersten Außenlandungen waren, wusste er was er tat. Nächstes Jahr will er uns auf jeden Fall wieder besuchen und bei der Frage ob er sich vorstellen kann direkt dem Verein beizutreten, meinte er sogar, dass er es nicht ausschließen würde.
Wir hatten auf jeden Fall keine Schwierigkeiten ihn bei uns aufzunehmen und hatten eine Menge Spaß!

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